Planner Basic: Was sich wirklich ändert – und wo die Grenze bleibt

Planner Basic wird dort weiterentwickelt, wo er täglich genutzt wird: im operativen Arbeiten von Teams.

Aktuell kursieren viele Posts, Meinungen und Videos – vor allem auf LinkedIn – zu den Veränderungen rund um Planner. Einiges davon stimmt. Anderes wird heißer gekocht, als es tatsächlich ist. Deshalb hier die Fakten: Was hat sich bei Planner Basic wirklich geändert?

Die Oberfläche wurde an die bekannte Planner‑Ansicht aus Teams angepasst. Ziel ist, dass sich Anwender auf unterschiedlichen Oberflächen bewegen können und sich trotzdem überall zurechtfinden. Das senkt Reibung, erhöht die Alltagstauglichkeit – und am Ende auch die Akzeptanz im Team.

Neu und tatsächlich sehr brauchbar sind die Ziele. Nicht als Projektziele gedacht, sondern als Orientierungshilfe: Wofür machen wir diese Aufgaben eigentlich?

Das bringt Klarheit ins Tagesgeschäft – ohne zusätzliche Planungstiefe.

Für die einen ein Fluch, für die anderen ein Segen:

Die klassische Kommentarfunktion unter Aufgaben wurde durch eine Chat‑Funktion mit @‑Markierungen ersetzt. Diese erzeugt sogar Benachrichtigungen in Teams. Gespräche gehören damit endlich direkt zur Aufgabe – nicht daneben, nicht im allgemeinen Chatverlauf verloren.

Und ja: Der Planner Agent ist integriert.

Aber ausschließlich für Nutzer mit einer vollwertigen Copilot‑Lizenz.

 So deutlich wie selten zuvor sagt Microsoft außerdem:

Es werden keine Projektmanagement‑Funktionen aus Planner Premium in Planner Basic überführt.

Keine Abhängigkeiten.

 Keine Zeitachsen.

 Keine strukturierte Projektsteuerung.

 

Der Grund liegt nicht in Planner selbst, sondern im großen Aufräumen dahinter. Microsoft eliminiert Project Web – und zieht dabei eine klare Linie.

Oder, wie Microsoft es selbst formuliert:

„Planner Basic ist für tägliche Zusammenarbeit gedacht –

nicht für strukturierte Projektsteuerung.“

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